Kork

Kork ist uns nicht nur als Verschluss für Flaschen wohlbekannt, damit Wein oder Säfte schön aromatisch bleiben, auch als Bodenbelag kommt er uns aufgrund seiner Eigenschaften häufig unter.

Was für ein Baum ist das nun, diese Eiche, die uns den Rohstoff Kork liefert? Die Korkeiche gehört der Gattung der Eichen an und ist ein immergrüner Laubbaum, der vor allem im westlichen Mittelmeerraum weite Verbreitung findet. Sie ist relativ anspruchslos, was die Bodenbeschaffenheit angeht, und auch mit Dürre kommt sie hervorragend zurande. Der Laubbaum erreich eine Höhe von 10-20 Metern und einen Stammdurchmesser von 50-90 Zentimetern. Die Rinde bildet eine Korkschicht. Diese kann bis zu 5 Zentimeter dick werden.

Der Kork besteht aus dünnen, mit Luft gefüllten Zellen. Es besitzt zahlreiche Eigenschaften, die ihn als Werkstoff besonders interessant machen. So ist er nicht nur wärme- und schallisolierend, sondern ebenso wasserabweisend. Außerdem brennt Kork schlecht, was eine gewisse Sicherheit mit sich bringt. Nachdem Kork vom Baum nachgebildet wird, kann er mehrmals geerntet werden. Alle 9-12 Jahre kann eine solche Korkernte erfolgen, die Schicht ist dann etwa 2-4 Zentimeter dick. Von einer einzigen Korkeiche kann bis zu zehnmal Kork gewonnen werden.

Aufgrund seiner Eigenschaften wird Kork gerne wirtschaftlich genutzt. Er eignet sich im Angelsport, um Schwimmer zu produzieren, man kann ihn als Dichtungsmaterial verwenden, als Flaschenverschluss oder um Schuhsohlen herzustellen. Dadurch, dass er als wärme- und schallisolierend gilt, resistent gegenüber Wasser ist und schwer entflammbar ist, verwendet man Kork auch vermehrt als Bodenbelag.
Korkböden werden in Fliesen- oder Parkettform angeboten. Seit 2001 ist auch Korkmosaik im Handel erhältlich.

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