Kork

Kork ist ein geeignetes Naturmaterial für die Verarbeitung zu Bodenbelägen. Hier spielt der immer wichtiger werdende Aspekt der Nachhaltigkeit hinein: Kein Baum muss zur Gewinnung von Kork gefällt werden. Der Rohstoff wird direkt aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, die sich regeneriert. Kein Wunder also, dass sich Korkböden immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Der Konsument hat die Wahl zwischen Korkfliesen, die mit dem Untergrund verklebt und anschließend versiegelt werden, und Korkparkett. Bereits versiegelte Dielen werden hier entweder verklebt, oder mit Nut und Feder ineinander geklickt.

Wenn Sie sich für Kork in Ihren Wohnräumen entscheiden, bringt das eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich. Korkböden sind von Natur aus tritt- und schalldämpfend, was sie als Fußbodenbelag natürlich besonders ansprechend macht. Außerdem weist Kork isolierende Eigenschaften auf. Er ist wunderbar elastisch und fußwarm, was es angenehm macht, barfuß darüber zu laufen. Korkböden trotzen außerdem so manchen Einflüssen von außen (sie sind zum Beispiel recht widerständig gegenüber Wasser) und lassen sich leicht pflegen, wodurch sie gerade in viel genutzten Räumen wie Wohnzimmer oder Kinderzimmer gerne verlegt werden.

Die Wahl von Kork als Fußbodenbelag birgt auch einige Nachteile, die man vor einer Entscheidung berücksichtigen sollte. Kork reagiert auf Umgebungstemperaturen und dehnt sich aus. Daher ist es nicht möglich, ihn ohne Dehnungsfugen zu verlegen. Dies sollte man immer im Hinterkopf behalten. Außerdem sind Korkböden durch diese Eigenschaft nicht mit allen Fußbodenheizungen kompatibel. Dass Kork elastisch ist, ist sowohl als Vorteil als auch als Nachteil zu sehen. Durch diese Eigenschaft werden Abdrücke von schweren Möbelstücken häufig im Boden sichtbar. Dunkler Korkboden reagiert außerdem stark auf Sonneneinstrahlung und bleicht aus.

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