Korkboden und Fussbodenheizung ist möglich

Korkböden mit Fußbodenheizung verwenden

 

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Korkböden nicht auf Elektrofussbodenheizungen verlegt werden dürfen. Auf Warmwasser Fussbodenheizungen geht das jedoch sehr wohl. Allerdings ist dabei zu beachten das Kork sehr gute Dämm- und Speichereigenschaften besitzt. Der Wärmedurchlasswiderstand bei Korkparkett der Stärke 4 mm zum Beispiel beträgt 0,05 m²K/W.

Im Gegensatz zu Stein- oder Keramikfließen gibt der Korkboden die Wärme nicht so schnell ab, speichert sie jedoch sehr lange. Da der Boden selbst sich nicht kalt anfühlt, sind Korkböden bei Fussbodenheizung durchaus zu empfehlen. Die Korkböden speichern die Wärmeenergie und geben sie gleichmäßig ab. Sie steuern also zu einem gemäßigten und gleichmäßigen Wohnklima bei. Zur weiteren Verbesserung des Klimas sollte während der Heizperiode die Luftfeuchtigkeit reguliert werden.

Damit die Korkböden die besten Eigenschaften für die Fussbodenheizung mitbringen, sollten sie in einer Materialstärke von 4 mm verlegt werden. Es ist notwendig vor der Verlegung die Heizung wenigstens drei Tage herunterzufahren, damit der Boden ausgekühlt wird. Nach der Versiegelung braucht es zwei weitere Tage, bis die Heizung wieder erwärmt werden kann. Es empfiehlt sich also, die Korkböden bei Fussbodenheizung im Frühsommer zu verlegen.

Bodenbeläge aus Kork sind wegen ihrer überzeugenden Eigenschaften längst bei Bauerherrn und Wohnungsbesitzern etabliert. Korkböden sind robust, pflegeleicht, natürlich, warm, weich und – auch das wird immer – wichtiger umweltfreundlich.

Kork – ein nachtwachsender Rohstoff

Kork ist ein Naturmaterial und wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen. Dieser Baum ist im gesamten Mittelmeerraum zu finden, vor allem aber auf der Iberischen Halbinsel. Durch die Schälung der Korkrinde wird der Baum in keiner Weise geschädigt. Im Gegenteil, das Abrinden regt den Baum dazu an neue Rinde zu bilden, was für die notwendige Regeneration sorgt.

Verarbeitung des Rohmaterials zu Korkböden

Damit aus dem Kork Korkböden entstehen können, wird die Rinde zunächst klein gerieben – granuliert. Anschließend wird das Granulat durch Zugabe von Bindemitteln gepresst. Die Bindemittel sind in der Regel aus natürlichen Materialien gefertigt und vollkommen schadstofffrei. Nach der Pressung wird der Boden wieder aufgesägt. Auf diese Weise entstehen die bekannten Platten.

Korkböden erhalten ihre individuelle Optik durch unterschiedliche Korkstrukturen. Die Vielfalt reicht von naturfarbenen Korkböden, über helle und getönte Oberflächen bis hin zu bedruckten Korkböden.

Anwendungsbereiche für Korkböden

Korkböden sind grundsätzlich für alle Wohnbereiche gut geeignet. Wegen ihrer Wärme und Weichheit waren sie lange Zeit sozusagen auf Kinderzimmer und Schlafzimmer gepachtet. Das ändert sich jedoch, denn längst ist die weiche Trittdämmung der Korkböden auch für Wohn- und Esszimmer begehrt.

 

This article has 1 comments

  1. Ivaylo Krastev Reply

    wir haben unsere Fußbodenheizung selbst eingebaut und zwar nachträglich Haus Bj. 1962. Steuerung bei uns ist sehr einfach. Wir haben alte Installation einfach mit Fußbodenheizung erweitert und zwar je nach vorhandene Heizkörper. An jeder Heizkörper haben wir ein Fusbodenheizungskreis angeschlossen mit einige Thermotatventil. Wir haben Niedrigtemperaturgasheizung die mit Arsenfühler geregelt ist. Wir haben auch die Heizkörper beibehalten wenn zum Beispiel Mann das Zimmer schnell warm kriegen öchte oder wer weißt beim Fußbodenheizung un-Dichtigkeit..
    Wir habe Alu-verbundrohr verwendet, alle notwendige Werkzeugege kauft und jetzt biete ich die zu Verleih http://www.rentmich.de/renovierung/presszange-handpresse-rohrpresszange-th

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