Kork

Kork ist ein natürlicher, nachwachsender Baustoff. Für die Gestaltung von Böden, Wänden, auch für die Decke wird Kork zunehmend mehr verwendet. Kork hat sehr angenehme Eigenschaften, da er neben seiner Natürlichkeit und Belastbarkeit auch noch schall- und wärmedämmend auf der Fläche wirkt. Damit die Vorteile zum Tragen kommen, muss der Kork aber auch richtig verklebt werden. Am besten geeignet sind dafür spezielle Korkkleber.

Klebstoffe für Wand und Boden

Ein guter Korkkleber soll perfekte Haftungseigenschaften haben und sich auch leicht verarbeiten lassen. Da die Entscheidung für das Renovieren mit Kork auch oft aus Gründen der Umweltfreundlichkeit getroffen wird, sollten auch nur umweltfreundliche Korkkleber dafür verwendet werden. In der Regel handelt es sich bei den speziellen Klebern für Korkplatten um lösungsmittelfreie Kontaktkleber. Angeboten werden im Handel Dispersions-Korkkleber, frei von Lösungsmitteln. Sie sollten sich unbedingt für einen guten Profi-Kleber entscheiden. Billige und vielseitig verwendbare Kleber bringen häufig nicht die gewünschte Haltbarkeit auf. Sie können sich bereits nach zwei Jahren abzulösen beginnen. Lösen sich Korkplatten, werden sie brüchig, und der Boden muss erneuert werden.

Das richtige Verkleben von Kork

Kork-Kontaktkleber, wie sie von Profis im Handwerk verwendet werden, sind immer zweiseitig aufzutragen. Sie müssen den Kleber also erst auf die Platten und dann auf die Fläche auftragen. Der Auftrag muss sehr gleichmäßig und lückenlos erfolgen. Besonders die Kantenbereiche müssen lückenlos erfasst werden. Der Klebefilm lüftet auf den Platten und dem Boden dann ab, bis der Korkkleber transparent erscheint. Der Auftrag kann mit einer Walze oder dem Zahnspachtel erfolgen. Verlegt wird dabei immer ein kleines Bodenstück. Gute Korkkleber haften enorm schnell. Es kommt darauf an, dass die Platten gleich perfekt und nahtlos angepasst werden.

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